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Experimentierspulen zur Energieübertragung ?
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Experimentierset 900 - 200 mit Spulen im Gehäuse, zwei Kugelelektroden und Erdleitung
Das Tesla Experimentierset 900 - 200

Wer kennt nicht diese Patentskizze, wenn man sich mal mit Tesla beschäftigt hat. Für uns stellte sich die Frage: Kann man dieses Übertragungsmodell mit den heutigen technischen Mittel nachvollziehen. Wir haben uns intensiv damit beschäftigt und kamen zu der Erkenntnis, daß Tesla Spiralspulen verwendet hat mit niederohmigen Ein- und Auskopplungen. Er hatte flächenmäßige Erdplatten dazu verwendet und natürlich eine Menge Energie um diese Übertragung durch die Erde vollziehen zu können.
Nachfolgend haben wir ein Experimentierspulenpaar entwickelt, um diesen Versuch im Labor nachbauen zu können. Lernen Sie die besonderen Eigenschaften von geätzten Flachspulen kennen. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, ob es sich um eine transversale oder eine longitudiale Welle handelt.

Technische Daten:

Sender/Empfänger: Einseitige Spule mit abgesetzter Einkoppelwicklung
Gehäuse: Formschönes satiniertes Plexiglasgehäuse 240 x 240 x 55 mm
Kugelantennen: Kugel auf 4 mm Ms Rohr aufsteckbar Länge 170 mm
Eingang/Ausgang: ca. 50 Ohm über BNC Buchse
Erdleitung: 4 Meter Leitung mit Bananenstecker für "Erdbuchsen"

Bestellnummer: Tesla Experiment 900 - 200

Quelle: Teslapatent Nr 645576 vom 20.3.1900
Schaltung Teslaversuch

Umgezeichnet sieht diese Schaltung so aus wie nebenstehende Skizze. Links eine niederohmige Primär - Einkopplung. Dazu die galvanisch getrennte Sekundärspule mit der ebenfalls niederohmigen Auskopplung. Die Spulen werden auf Distanz von einigen Metern platziert und mit der virtuellen Erde verbunden. Dann speisen Sie 6,780 MHz von einem Funktionsgenerator ein und beobachten Sie mittels einem Oszillographen den niederohmigen Ausgang. Einige KHz hin oder her werden Sie feststellen, daß das System in Resonanz geht und Sie am Ausgang eine saubere Sinusspannung erhalten. Die Verwendung von LEDs als Indikator ist äußerst ungünstig, da die Dioden bei 2 Volt begrenzen und das Signal völlig deformieren. Der Ausgang kann aber mit Verbrauchern belastet werden um die Energieübertragung zu studieren und um den hohen Wirkungsgrad zu ermitteln. Eine ausführliche Beschreibung mit vielen Beispielen liegt dem Experimentierkit bei.

Resonanzkurve auf ISM Frequenz 6,780 MHz

Die Resonanz - Frequenz wurde bewußt auf eine ISM Frequenz 6.780 MHz gelegt. ISM steht für "Industrial Scientific and Medical", für Hochfrequenznutzungen in Industrie, Wissenschaft und Medizin. ISM-Frequenzen sind international zur Nutzung durch Hochfrequenzgeräte zugewiesen. Neben diesen Anwendungen können auch die ISM-Frequenzen zur Funkübertragung genutzt werden. Durch die bei der "eigentlichen" ISM-Nutzung unvermeidbare Störstrahlung sind die ISM-Frequenzen bei Funkanwendungen in der Nähe von Hochfrequenzgeräten störgefährdet. Es lag daher der Gedanke nahe, die ISM-Frequenzen für Funkanwendungen vorzusehen, bei denen vorrübergehende Störungen ggf. hingenommen werden können und bei denen nur kurze Entfernungen zu überbrücken sind. Idee war, dass Geräte auf ISM-Frequenzen ohne gesonderte Frequenzzuteilung gebührenfrei von jedermann frei nutzbar sind. (Quelle: Auszug ISM Frequenz Nutzung der Bundesnetzagentur)

Resonanzkurve 6,780 MHz
E - Feldstärke Indikator 580 - 220

Zum Nachweis elektrischer Feldstärke an den Tesla Experimentierspulen Das Gerät wird mit der mitgelieferten Teleskopantenne bestückt und der Bayonett Verschluß der BNC Buchse nach rechts gedreht, so daß der Verschluß einrastet. Auf der Oberseite befindet sich der EIN- und AUS Schalter. Schiebt man den Schalter nach rechts ist das Gerät betriebsbereit. Man erkennt dann sofort eine Anzeige, welche die Feldstärke in Digits anzeigt. Sollte die Anzeige I... zeigen ist der Messbereich überschritten und man entfernt das Gerät vom Objekt. Die interne 9 Volt Batterie arbeitet je nach Ausführung bis zu ca. 200 Stunden. Sollte die Batterie schwach werden erscheint in der Anzeige “Lo Batt”. Dazu wird die rückseitige Schraube geöffnet und die Rückwand abgenommen.

Technische Daten:

Messgerät: 3 1/2 stellig
Anzeigentyp: LCD Anzeige 12, 5 mm Höhe
Meßwertanzeige: E - Feldstärke
Antenneneingang: BNC Buchse
Antenne: Teleskopantenne 40 cm
Frequenzbereich: 10 KHz - 30 MHz
Benötigte Versorgung: einfache 9 V Batterie (IEC 6 F22).
Batteriezustand: Automatisch ”Low Batt.” Anzeige.
Mech. Abmessungen: H x B x T 60 x 120 x 22 mm.
Lieferung: incl. Antenne in Schutztasche und Anleitung,
jedoch ohne Batterie.

Bestellnummer: Feldstärke Indikator 580-220